Mrz 172014
 

Ein steter Tropfen höhlt den Stein – und höhlt auch den Vorsorgesparer aus

Bereits 2013 versuchte die Bundesregierung zu Gunsten der Versicherer Regelungen für die Bewertungsreserven der Lebensversicherungsbranche zu ändern.
Wer soll die Lasten daraus tragen? Natürlich die Vorsorgesparer. Mit dieser Methode konnte jedoch kein Zuspruch erteilt und die Gesetzesänderung vollzogen werden.

Bewertungsreserven gehören den Vorsorgesparern

Die Lebensversicherung wird löcherig. Wo fließen später die Bewertungsreserven hin? Vorsorgesparer fühlen sich betrogen

Vorsorgesparer sehen die Bewertungsreserve dahinfließen. Sie haben viele Jahre gespart und sollen weniger Erträge bekommen.

Wieder einmal wird es versucht, langfristig orientierte Vorsorgesparer für Ihren Mut und für das Vertrauen in langfristige Vorsorgeverträge, zu schädigen.
Bewertungsreserven entstehen dann, wenn Lebensversicherer langfristige Anleihen oder Aktien im Bestand führen. Die darin enthaltenen Kursgewinne werden Bewertungsreserven genannt. Versicherer wurden bisher verpflichtet, den Vorsorgesparern bei Fälligkeit oder im Versicherungsfall, anteilig einem Lebensversicherungsvertrag zugehörige Bewertungsreserven auszuzahlen. Meiner Meinung nach ist es auch den Vorsorgesparern gegenüber gerecht.
Die Lebensversicherer wollen jedoch per Gesetz regeln lassen, dass Vorsorgesparer bei Fälligkeit oder vorzeitiger Auszahlung nicht von den Bewertungsreserven profitieren.

Warum eigentlich nicht?
Langfristig orientierte Vorsorgesparer haben dafür gesorgt, dass Versicherer überhaupt langfristige die Versicherungsprämien und die dadurch entstandenen Bewertungsreserven aufbauen und anlegen konnten. Ihnen gehören die Bewertungsreserven.

Warum will die Lebensversicherungsbranche die Bewertungsreserve nicht hergeben?

Sie wollen einen Ausgleich dafür, dass Sie in der Niedrigzinsphase gezwungen werden, Zinszusatzreserven zu bilden. Mit diesen Zinszusatzreserven sollen die Rückzahlungen von Lebensversicherungen gewährleistet werden.

Per Gesetzbeschluss werden Vorsorgesparer erneut in Mitleidenschaft gezogen.

Continue reading »

Feb 022014
 

Teil 1 Maßnahmen und Überlegungen bevor eine Lebensversicherung gekündigt oder verkauft werden soll.

Mit der Überlegung eine Lebensversicherung zu kündigen oder zu verkaufen sollten einige Maßnahmen durchgespielt werden, ob sinnvolle Alternativen entstehen können. Der Ursprungsgedanke: langfristig sparen und absichern sollte dabei beachtet werden.
Langfristig ist die „Sparform Lebensversicherung“ zu sehen. So wird es von vielen Vertretern der Gesellschaften publiziert.
Seit über 30 Jahren kennen wir jedoch einen stetigen Verfall der Zinsen. Stets immer geringere Zinsen, geringer sogar als die versprochenen Garantiezinsen der Lebensversicherer. Die garantierte Verzinsung muß aber eingehalten und gezahlt werden.

Garantierte Verzinsung für den Sparanteil

Neuverträge haben das Problem, dass die garantierten Zinsen weniger ausmachen als die aktuelle Inflation am Kapital zehrt. Die garantierte Verzinsung bezieht sich jedoch nur auf den Sparanteil. Der Sparanteil macht jedoch nur ca. 2/3 der jährlich eingezahlten Prämie aus. Der Rest verschwindet bei der Versicherung als Risikokosten und Verwaltungskosten.
Selbst die Branchenvertreter geben zu, das zukünftig für die Sparleistung nicht mehr als die vereinbarte Versicherungsleistung am Ende der Laufzeit zurückfließen kann. Das bedeutet, dass aktuell die Rendite eher im Minusbereich anzusiedeln ist.

Vorsorgesparer ergreifen Maßnahmen:

Lebensversicherung kündigen oder verkaufen prüfen Sie Maßnahmen, die Sie ergreifen können für ihre beste Altersvorsorge um früher in Rente gehen zu können

Chancen nutzen und flexibel bleiben beim Aufbau der eigenen Altersvorsorge

Als Vorsorgesparer sollten deshalb Maßnahmen ergriffen werden, die zu einer besseren Rendite führen. Die folgenden Beispiele sollen helfen, ein Fundament für Entscheidungen zu legen, ob eine Lebensversicherung gekündigt oder verkauft werden soll.

Selbst vorsorgen ist angesagt. Das ist so und das bleibt so.

Als Vorsorgesparer macht man sich Gedanken über die Zukunft und hinterfragt sich selbst: „Was kann ich zusätzlich unternehmen um mehr Rente zu erhalten, als die gesetzliche Altersvorsorge bietet.
Wer Sicherheit benötigt, nutzt die Versicherungsform Risikolebensversicherung
Was kann jedoch unternommen werden, wenn ein Lebensversicherungsvertrag besteht, dieser aber nicht mehr oder mit weniger Beitrag bedient werden soll?

Maßnahmen: Continue reading »

Dez 082013
 

Garantieversprechen für die Zukunft unklar – Alarmglocken schrillen

Die Eigenkapitaldecke scheint dünner bei den Lebensversicherungsgesellschaften zu sein, als allgemein gedacht. Selbst die BaFin, die bisher eher eine konservative Haltung zu den Vorsorgegesellschaften hatte, die Altersvorsorgeprodukte anboten, warnte vor einer Verschlechterung der Lage bei den Lebensversicherungsgesellschaften.
Nach den internationalen Vorschriften für Lebensversicherer sollen die Lebensversicherer ihr Garantieversprechen mit mehr Eigenkapital unterlegen.
Profiteure der niedrigen Zinsen – sinkende Staatslasten
Lebensversicherer leiden unter den niedrigen Zinsen. Diese Niedrigzinsphase wird von der EZB als Instrument genutzt, um die Zinslast der Eurostaaten zu drücken und die Staatsschulden zu verringern.

der Stinkefinger wird selbst bei den Kleinen schon gehoben. Die Lebensversicherer machen was Sie wollen und der Staat sagt auch noch ja dazu. Es ist wieder einmal ein Betrug an den freiwilligen Vorsorgesparer der selbst für seine Rente vorsorgen wollte. Freiwillige Altersvorsorge aber wie? Vermögen professionell managen lassen. Garantierte Zinsen der Lebensversicherer sinken.Garantiezins nur auf das Sparkapital

Freiwillige Altersvorsorge geht uns alle an!

Wer leidet darunter? Natürlich die Altersvorsorgesparer!

Die niedrigen Zinsen sind Gift für Lebensversicherer. Sie können ihre garantierten Zinsen für den Sparanteil kaum halten. Darunter leiden diejenigen, die für ihr Alter zur Sicherung der Einkünfte privat vorsorgen wollten.  Schaffen es einige Lebensversicherer nicht, die Kapitaldecke zu verbessern und den Garantiezins zu leisten, entsteht ein Loch in der Bilanz des Lebensversicherers. Die Konsequenz, die Gesellschaft muß schließen oder das LV Geschäft einstellen.

 

 

Die Lebensversicherungsbranche muß sich selbst helfen – Alarmglocken bei der BaFin

So lange, wie noch solvente Lebensversicherer am Markt sind, sollte natürlich die Gruppe der Lebensversicherer die insolventen Marktteilnehmer auffangen, die die für die Zukunft garantierten Leistungen und Zahlungen nicht auffangen konnten. Das geht dann aber zu Lasten aller Versicherungsnehmer – und wieder ist der Vorsorgesparer betroffen, der langfristig einen Altersvorsorgeaufbau getroffen hat. So tritt eine Marktbereinigung ein mit dem Nachteil – weniger Gesellschaften und eine geringer werdende Konkurrenz ist dann am Markt für klassische Altersvorsorgeprodukte vorhanden. Auch darunter leiden wieder die langfristigen Altersvorsorgesparer.
Kaum jemand hat gedacht, dass die EZB solch einen Kurs der niedrigen Zinsen so langfristig aufrecht hält. Schon ist die Rede von Null Zinsen oder von sogar Minuszinsen. Auch darunter leiden wieder alle privaten Altersvorsorgeanleger. Wer eine höhere Rückzahlung erwartet hat, so wie es vom Vertreter der Lebensversicherungsbranche prognostiziert wurde, wird nun enttäuscht werden.

“Schlau gemacht und gut kaschiert”

Continue reading »

Nov 032013
 

Besserverdiener zahlen mehr Sozialversicherungsbeiträge

Arbeitnehmer, die gewisse Einkommensgrenzen überschreiten, sogenannte Besserverdiener, zahlen zukünftig höhere Sozialversicherungsbeiträge für die Renten- und Arbeitslosenversicherung.
Zum Jahresbeginn 2014 wird eine Anpassung der Beitragsbemessungsgrenze festgelegt. Die Erhöhung der Beitragsbemessungsgrenze sorgt für höhere Belastungen der Arbeitnehmer ohne einen finanziellen Ausgleich aus heutiger Sicht zu haben. Später jedoch ist der Erfolg daraus eine höhere Rentenzahlung zu erhalten.

Beitragsbemessungsgrenze 2014 wird neu festgelegt

Für die Sozialabgaben wird eine neue Beitragsbemessungsgrenze auf 3.937,50 festgelegt.
Auch für die Renten- und Arbeitslosenversicherung steigt die Bemessungsgrenze im Westen um 150 € auf 5.950 € monatlich. Die Bemessungsgrenze steigt im Osten Deutschlands um 100 € auf 5.000 € monatlich an.

Mehrbelastungen entstehen für Besserverdiener in 2014

Continue reading »

Okt 102013
 

Wie wichtig ist für den Lebensabend die private Altersvorsorge geworden?

Sind wir finanziell auf die Rente richtig vorbereitet?

Ich kann mich noch gut erinnern. Viele ältere Bekannte von mir sagten einfach:
„Ich habe gearbeitet und Vater Staat zahlt die Rente“

  • Doch dann kam der Euro
  • Es kam die Agenda 2010
  • Heute spricht man von Alterssicherung
  • Minijobs sollten eine Lösung zur Arbeitslosigkeit sein
  • Aktuell sollen Mindestlöhne Programm werden.

Endlich begreifen auch die Politiker “die Deutschen verarmen bis zum Rentenalter” und die Rente reicht nicht mehr für die Aufrechterhaltung eines würdigen Lebens im Altersruhestand.

Bei vielen Bürgern reicht heute kaum der Arbeitslohn um den normalen Lebensunterhalt zu gewährleisten. Nur wer eine Riesterrente abschließt und einzahlt soll später eine bessere Mindestrente erhalten.

Vieles ist Humbug. Dank Riester!
Warum sollen Riesterverträge abgeschlossen werden? Nur um Provisionen zu zahlen? Versicherungsgeber zahlen vermutlich nur die versprochene Leistung, die Versicherungssumme. Es sind kaum Chancen auf eine Mehrleistung vorhanden. Die kleinen Beträge und die niedrigen Zinsen fressen den möglichen Wertzuwachs auf. Deutschland ist „Riestermüde“. Wenn man nur das rausbekommt was man eingezahlt hat. Dann zehrt immer noch die Inflation am Altersvorsorgevermögen.

Es wird viel für die sogenannte Bildungspolitik gewerkelt und gefordert.

Wer bitteschön bildet die Bürger aus, die eine Mindestkenntnis von der Altersvorsorge haben sollten.

Es geht mindesten um die

  • Gesetzliche
  • Betriebliche
  • Private
  • andere

Altersvorsorgeangelegenheiten

Welche Auswirkungen der demografischen Entwicklung haben heutige Bürger zu kennen?

Continue reading »

Okt 012013
 

Ist ein Zwangssparen für alle Bürger erforderlich?

Viele Bürger haben über Jahrzehnte ein persönliches Zwangssparen durchgeführt. Kapitalbildende Lebensversicherungen und Rentenversicherungen wurde abschlossen. Doch diese Versicherungen zeigen nicht die besten Wertentwicklungen auf. Auf der Suche nach Alternativen zur Altersvorsorge wird das Thema Zwangssparen für alle Bürger aktueller. Es bedeutet aber auch einen Anstieg der Summe der Rentenbeiträge eines Vorsorgesparers.

Wie hoch wird der Rentenbeitrag steigen?

Unser Rentenbeitrag wurde nach dem Solidaritätsprinzip ausgelegt. Es ist der sogenannte Generationenvertrag! In der Bundesrepublik zahlen alle Arbeitnehmer einen Rentenbeitrag ein. Davon wird dann die solidarische Altersrente bezahlt.

Was passiert bei einem Schwund der Beitragszahler für die Rentenbeiträge?

Ja, der Pillenknick und der Wunsch nach einem hohen Lebensstandard lassen die Beitragszahler sinken. Der Nachwuchs kommt in geringerer Anzahl oder gar nicht.
Je weniger Einzahler, je mehr Beiträge werden benötigt um die Renten bezahlen zu können. Außerdem steigt die Lebenserwartung und Renten müssen erheblich länger gezahlt werden. Theoretisch, müsste mit dem Anstieg des Lebensalters und der längeren Rentenzahlung ein Anstieg der Lebensarbeitszeit erfolgen.

Konsequenz: „Wir gehen später in Rente!“

Sollte die Wirtschaft nicht mehr so boomen und die Arbeitslosigkeit ansteigen, so können die Rentenbeiträge erheblich zunehmen und zwar mehr als 20% des Bruttoarbeitseinkommens. Diese Beiträge können höher als 25%-30 % des Bruttoverdienstes ausmachen.

Dieser Problematik sollten sich alle Bürger stellen.
In den letzten 50 Jahren soll sich die Rentenbezugsdauer der gesetzlichen Rentenversicherung verdoppelt haben.

Was bedeutet das für die heutigen Beitragszahler?

Continue reading »

Sep 242013
 

 Warum eine Immobilienrente für die Altersvorsorge nutzen?

Ein Leben lang arbeiten und keine ausreichende Altersvorsorge bekommen. Für das Haus wurden viele finanzielle Mittel benötigt. Für die private Altersvorsorge blieb keine Ansparmöglichkeit. Im Rentenalter fehlen vielleicht ein paar Mittel um den Lebensstandard zu halten. Ein Weg führt zur Immobilienrente.

Jetzt steht das Haus oder die Wohnung zur Verfügung, in die man sehr viel Aufwand und Zeit hineingesteckt hat. Aus diesen Werten läßt sich eine Immobilienrente erzielen. Vorher haben Sie beispielsweise für den Erwerb eine Hypothek aufgenommen und zurückbezahlt. Heute kehren Sie die Hypothek um und entnehmen regelmäßig einen vereinbarten Betrag, eine Rentenzahlung, und erhalten eine Umkehrhypothek. Die Bank oder die Versicherung zahlt lebenslang eine Immobilienrente.

Aus dem Betonvermögen eine Immobilienrente schaffen

Mit Immobilienvermögen vorsorgen ist eine sehr bekannte Art zu Altersvorsorge. Eine Immobilie im Alter zu besitzen, ohne Schulden und mit geringen Nebenkosten, und runderneuert. Das ist ein Ziel vieler Bürger für den Lebensabend.

Durch Immobilienvermögen erspart man sich die Miete und hat allgemein weniger Aufwendungen für die Instandhaltung und für die Nebenkosten.

Aus Sicht der Immobilienbesitzer ist es eine langfristige Anlagestrategie. Diese langfristige Anlagestrategie wurden vielen in die Wiege gelegt mit: „Schaffe, schaffe, Häusle baue“.

 

Die Zeiten ändern sich aber.
In den Ballungsräumen steigen die Immobilienpreise und in den ländlichen Räumen verlieren die Immobilien an Wert.

Wurden in den Ballungsräumen Immobilien zum Gegenwert von 100.000 Euro (ca. 200.000 DM) vor circa 30 – 40 Jahren erworben, so ist die Immobilie gut und gerne 400.000 bis 700.000 Euro wert.

Im ländlichen Bereich liegt der geschätzte Wert der Immobilie vielleicht zwischen 80.000 und 200.000 Euro. Dort stehen auch heute schon viele Objekte zum Verkauf an und die Leerstandsrate von Mietwohnungen und Häusern ist recht hoch. Diese Leerstandsraten sind nicht gerade förderlich für eine gute Immobilienbewertung.

Die Auswirkungen dieser Wertentwicklungen von Immobilien sind gravierend.

Continue reading »

Sep 062013
 

Sie sind gefordert, eine sinnvolle eigene Altersvorsorge selbst in die Hand zu nehmen!

In den Wirtschaftsnachrichten zur Börsenentwicklung wird vor der Tagesschau über die niedrigen Zinsen gesprochen. Die im Verhältnis höhere Inflationsrate zum 10 Jahreszins, ist schwer für die Sparer zu ertragen. Die Lebensversicherungsgesellschaften haben kaum eine Chance die Mindestverzinsung mit sicheren Anleihen, die heute am Markt für unter 2 Prozent Verzinsung zu erwerben sind, darzustellen.

Was bedeutet dieses für eine eigene sinnvolle Altersvorsorge?

Die Grundvoraussetzung: Zinsen sind niedriger als die Inflation. Das kann sicherlich temporär auftreten. Wenn jedoch die EZB bekräftigt, dass die Zinsen weiterhin niedrig bleiben sollen, kann das ganz schön „wehtun“.

Die Vorsorgesparer merken es doch heute schon! Jedes Jahr, wenn die Mitteilungen für das Jahresergebnis der persönlichen Altersvorsorge übersandt werden, ist das Ergebnis sichtbar. Der Vorsorgesparer hat jedes Jahr eingezahlt, aber die Rückkaufswerte verändern sich kaum, oder gehen sogar rückwärts.

Coole oder Uncoole Versicherungsbranche?

Wie soll denn zum Ende der Altersvorsorgeversicherung die vom Versicherungsvertreter versprochene Leistung erbracht werden. Die Versicherungsbranche gibt sich sehr cool bei der Aussage, Die versprochene Leistung ist die Garantierte Versicherungssumme – mehr nicht. Außerdem verzinsen die Versicherer nur den Sparanteil. Ein Großteil der Prämie die Sie einzahlen, geht für Werbung, Bürokratie, Vertrieb und Wasserkopf „drauf“.

Also was ist zu tun für eine eigene Altersvorsorge?

Continue reading »