Dez 082013
 

Garantieversprechen für die Zukunft unklar – Alarmglocken schrillen

Die Eigenkapitaldecke scheint dünner bei den Lebensversicherungsgesellschaften zu sein, als allgemein gedacht. Selbst die BaFin, die bisher eher eine konservative Haltung zu den Vorsorgegesellschaften hatte, die Altersvorsorgeprodukte anboten, warnte vor einer Verschlechterung der Lage bei den Lebensversicherungsgesellschaften.
Nach den internationalen Vorschriften für Lebensversicherer sollen die Lebensversicherer ihr Garantieversprechen mit mehr Eigenkapital unterlegen.
Profiteure der niedrigen Zinsen – sinkende Staatslasten
Lebensversicherer leiden unter den niedrigen Zinsen. Diese Niedrigzinsphase wird von der EZB als Instrument genutzt, um die Zinslast der Eurostaaten zu drücken und die Staatsschulden zu verringern.

der Stinkefinger wird selbst bei den Kleinen schon gehoben. Die Lebensversicherer machen was Sie wollen und der Staat sagt auch noch ja dazu. Es ist wieder einmal ein Betrug an den freiwilligen Vorsorgesparer der selbst für seine Rente vorsorgen wollte. Freiwillige Altersvorsorge aber wie? Vermögen professionell managen lassen. Garantierte Zinsen der Lebensversicherer sinken.Garantiezins nur auf das Sparkapital

Freiwillige Altersvorsorge geht uns alle an!

Wer leidet darunter? Natürlich die Altersvorsorgesparer!

Die niedrigen Zinsen sind Gift für Lebensversicherer. Sie können ihre garantierten Zinsen für den Sparanteil kaum halten. Darunter leiden diejenigen, die für ihr Alter zur Sicherung der Einkünfte privat vorsorgen wollten.  Schaffen es einige Lebensversicherer nicht, die Kapitaldecke zu verbessern und den Garantiezins zu leisten, entsteht ein Loch in der Bilanz des Lebensversicherers. Die Konsequenz, die Gesellschaft muß schließen oder das LV Geschäft einstellen.

 

 

Die Lebensversicherungsbranche muß sich selbst helfen – Alarmglocken bei der BaFin

So lange, wie noch solvente Lebensversicherer am Markt sind, sollte natürlich die Gruppe der Lebensversicherer die insolventen Marktteilnehmer auffangen, die die für die Zukunft garantierten Leistungen und Zahlungen nicht auffangen konnten. Das geht dann aber zu Lasten aller Versicherungsnehmer – und wieder ist der Vorsorgesparer betroffen, der langfristig einen Altersvorsorgeaufbau getroffen hat. So tritt eine Marktbereinigung ein mit dem Nachteil – weniger Gesellschaften und eine geringer werdende Konkurrenz ist dann am Markt für klassische Altersvorsorgeprodukte vorhanden. Auch darunter leiden wieder die langfristigen Altersvorsorgesparer.
Kaum jemand hat gedacht, dass die EZB solch einen Kurs der niedrigen Zinsen so langfristig aufrecht hält. Schon ist die Rede von Null Zinsen oder von sogar Minuszinsen. Auch darunter leiden wieder alle privaten Altersvorsorgeanleger. Wer eine höhere Rückzahlung erwartet hat, so wie es vom Vertreter der Lebensversicherungsbranche prognostiziert wurde, wird nun enttäuscht werden.

“Schlau gemacht und gut kaschiert”

Dokumentierte Bonuszahlen in den jährlichen Berichten der Lebensversicherer, „Ihr aktueller Versorgungssaldo“ oder so ähnlich, sinken. Obwohl laufende Lebensversicherungsbeiträge oder Prämienzahlungen erfolgen steigt der Rückkaufwert oder die ausgewiesenen Bonusbeträge nicht oder nur gering an. In vielen Fällen sinken sogar die aufgezeigten Bonusausweisungen, wenn die Rückkaufswerte steigen – schlau gemacht von den Lebensversicherern.

“Eine Steuerbegünstigung ist eine indirekte Empfehlung des Staatsapparates!”

Leider ist derjenige Altersvorsorgesparer davon betroffen, der den Aussagen der Versicherer geglaubt und der zusätzliches Vertrauen durch die Steuerersparnis gewonnen hat.

Steuervorteile als Warnsignal? Alarmglocken erkennen!
Wer also den steuerlichen Empfehlungen folgte, ist wieder einmal falsch davor. Auch die geschlossenen Beteiligungen waren einmal steuerbegünstigt. Steuervorteile in der Altersvorsorge sind in der Regel ein Alarmsignal für Langfristsparer. Das beste Beispiel ist die Riester Rente –viel Einzahlen hohe Prämien kassieren und am Ende kommt nicht mehr raus als das eingesetzte Kapital. Die Prämien gehen letztendlich für überteuerte Produkte drauf. Auch dort sollten bei Ihnen die Alarmglocken bimmeln.

Die Ersparnisse plus Zinsen stehen auf dem Spiel! Alarmglocken bimmeln

Die Versicherer verzockten sich erst mit Aktien, jetzt werden Sie von der Zinsregulierung der EZB in die Enge getrieben. Wer sind die Hauptbetroffenen? Die Altersvorsorgesparer! Geld in die Hände von Zockern für die Altersvorsorge legen? Warum wurden die Vermögen nicht professionell gemanagt?

Sanierung der Eurostaaten auf Kosten der Vorsorgesparer! Alarmglocken von der EZB abgestellt damit keiner die Warnsignale in der Öffentlichkeit verbreitet

Vorteile haben die Eurostaaten und sanieren sich mit niedrigen Zinsen. Versicherer sind verpflichtet gute Bonitäten in den Bestand zu nehmen. Was nützt es aber wenn man kaum Zinsen dafür erhält. Jeder Versicherer kauft sich bei Staatsanleihen fast zinslose Risiken ein. Niedriger Zins und hohes Risiko, zum Beispiel im Kurs oder in der Bonitätsverschlechterung der Emittenten, der Staaten.
Der Verlierer ist wieder einmal der Vorsorgesparer. Aus konservativen Anlagen entstehen zusätzliche Risiken. (Quelleangaben: Die Welt vom 28.11.2013)
Altersvorsorgesparen wird zu einem Pokerspiel. Lebensversicherer haben Probleme, den Garantiezins zu gewährleisten. Die steuerbegünstigte Altersvorsorge ist nicht das Gelbe vom Ei.

  One Response to “Alarmglocken bimmeln bei Altersvorsorgeprodukten”

  1. Die Lebensversicherung hat für mich an Attraktivität als private Altersvorsorge eingebüßt. Langfristig will ich mir eine gute Altersvorsorge aufbauen. Doch wenn ich Augen und Ohren offen halte, läuten bei mir die Alarmglocken zur Altersvorsorge. Ich frage mich auch, warum das Vermögen der Vorsorgesparer nicht richtig gemanaget wird.

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