Nov 032013
 

Besserverdiener zahlen mehr Sozialversicherungsbeiträge

Arbeitnehmer, die gewisse Einkommensgrenzen überschreiten, sogenannte Besserverdiener, zahlen zukünftig höhere Sozialversicherungsbeiträge für die Renten- und Arbeitslosenversicherung.
Zum Jahresbeginn 2014 wird eine Anpassung der Beitragsbemessungsgrenze festgelegt. Die Erhöhung der Beitragsbemessungsgrenze sorgt für höhere Belastungen der Arbeitnehmer ohne einen finanziellen Ausgleich aus heutiger Sicht zu haben. Später jedoch ist der Erfolg daraus eine höhere Rentenzahlung zu erhalten.

Beitragsbemessungsgrenze 2014 wird neu festgelegt

Für die Sozialabgaben wird eine neue Beitragsbemessungsgrenze auf 3.937,50 festgelegt.
Auch für die Renten- und Arbeitslosenversicherung steigt die Bemessungsgrenze im Westen um 150 € auf 5.950 € monatlich. Die Bemessungsgrenze steigt im Osten Deutschlands um 100 € auf 5.000 € monatlich an.

Mehrbelastungen entstehen für Besserverdiener in 2014

Für Arbeitnehmer, deren Bruttogehalt diese Grenzen erreicht oder überschritten haben, bedeutet es eine Mehrbelastung ohne einen Einkommensausgleich dafür zu erhalten.
Der Rentenbeitragssatz beträgt derzeit bundesweit 18,9%
Der Beitrag zur Arbeitslosenversicherung beträgt derzeit 3%
Vom jeweiligen Bruttoverdienst.

Beitragsbemessungsgrenze der Kranken- und Pflegeversicherung

Die einheitliche Beitragsbemessungsgrenze für die Kranken- und Pflegeversicherung soll um 112,50€ soll auf 4.050 € des monatlichen Bruttolohns steigen.
Der gesetzliche Krankenversicherungsbeitrag liegt bei 15,5%. Hiervon zahlen Arbeitnehmer 8,2% Punkte und die Arbeitgeber 7,3% Punkte.
Arbeitnehmer zahlen mehr für Kranken- und Pflegeversicherung, deren Bruttogehalt 3.937,50 € Brutto erreicht oder überschreitet.

Allgemein entstehen für höhere Einkommen mehr Belastungen. Sollte jedoch beschlossen werden, dass der Rentenbeitragssatz von 18.9% Anfang 2014 gesenkt werden, fällt insgesamt für diese Gruppe der Besserverdiener die Belastungen aus den Sozialkomponenten geringer aus.

Wie ist Ihre Meinung zur Erhöhung der Beitragsbemessungsgrenzen?

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