Okt 102013
 

Wie wichtig ist für den Lebensabend die private Altersvorsorge geworden?

Sind wir finanziell auf die Rente richtig vorbereitet?

Ich kann mich noch gut erinnern. Viele ältere Bekannte von mir sagten einfach:
„Ich habe gearbeitet und Vater Staat zahlt die Rente“

  • Doch dann kam der Euro
  • Es kam die Agenda 2010
  • Heute spricht man von Alterssicherung
  • Minijobs sollten eine Lösung zur Arbeitslosigkeit sein
  • Aktuell sollen Mindestlöhne Programm werden.

Endlich begreifen auch die Politiker „die Deutschen verarmen bis zum Rentenalter“ und die Rente reicht nicht mehr für die Aufrechterhaltung eines würdigen Lebens im Altersruhestand.

Bei vielen Bürgern reicht heute kaum der Arbeitslohn um den normalen Lebensunterhalt zu gewährleisten. Nur wer eine Riesterrente abschließt und einzahlt soll später eine bessere Mindestrente erhalten.

Vieles ist Humbug. Dank Riester!
Warum sollen Riesterverträge abgeschlossen werden? Nur um Provisionen zu zahlen? Versicherungsgeber zahlen vermutlich nur die versprochene Leistung, die Versicherungssumme. Es sind kaum Chancen auf eine Mehrleistung vorhanden. Die kleinen Beträge und die niedrigen Zinsen fressen den möglichen Wertzuwachs auf. Deutschland ist „Riestermüde“. Wenn man nur das rausbekommt was man eingezahlt hat. Dann zehrt immer noch die Inflation am Altersvorsorgevermögen.

Es wird viel für die sogenannte Bildungspolitik gewerkelt und gefordert.

Wer bitteschön bildet die Bürger aus, die eine Mindestkenntnis von der Altersvorsorge haben sollten.

Es geht mindesten um die

  • Gesetzliche
  • Betriebliche
  • Private
  • andere

Altersvorsorgeangelegenheiten

Welche Auswirkungen der demografischen Entwicklung haben heutige Bürger zu kennen?

„Andere Altersvorsorgemöglichkeiten werden von Verkäufern an den Bürger gebracht.“ – „Toll“

Früher war die gesetzliche Rente ausreichend

War früher einmal die gesetzliche Rente ausreichend, besteht heute eine erhebliche Lücke in der Altersvorsorge. Mit der Einführung der Krankenversicherung, Pflegeversicherung und Erhöhung der Besteuerung der Ertragsanteile der Rente, wurde praktisch eine Enteignung aller Rentner durchgeführt. Die Renten sind bald zu 100 Prozent steuerpflichtig. Keiner konnte sich schützen. Auch hier wurden politisch der soziale Umbau und die Konsequenzen aus einer alternden Bevölkerung einfach politisch verpennt. Selbst unsere, von vielen gewählte Bundeskanzlerin, nimmt diesen demografischen Wandel und die Volksverarmung einfach hin. Dafür wurde sie nicht gewählt, Probleme unter den Tisch zu kehren.

Allein die gesetzlichen Abgaben sind derart gestiegen, dass die „Luft zum Atmen“ dünn geworden ist.

Niedrige Zinsen, von der EZB verordnet, hinzu kommt die Besteuerung der Kapitalerträge durch die Abgeltungssteuer, zehren zusätzlich an der persönlichen Altersvorsorge.
Die Veränderungen der letzten 15 Jahre sind so gravierend, das nur wenige Staatsbürger nicht oder kaum betroffen sind.

Maßnahmen, Altersvorsorgestrategie,  Lebensabend sichern:
  1. Jeder Bürger sollte es als Pflicht ansehen, jährlich seine Altersvorsorgestrategie zu prüfen und anzupassen oder sogar Ergänzungen vorzunehmen.
  2. Versuchen Sie eine Strategie zu verfolgen, die Ihnen mindestens 60% des Bruttoeinkommens im Rentenalter sichert.Ursprünglich sollte die Rentenversicherung 60-70% des durchschnittlichen Nettoeinkommens sichern. (Durch inflationäre Tendenzen und Eingriffe in die Rentenkasse leider nicht möglich).
  3.  Gehen Sie davon aus, das weitere Belastungen, wie Steuern und Sozialabgaben die gesetzliche Rente sowie die weiteren Rentenbezüge schmälern können.

Vielleicht wird sogar bald die gesetzliche Rente nur 25 – 40% des letzten Bruttoeinkommens ausmachen. Der Rest ist also durch die betriebliche Altersvorsorge und durch ihren persönlichen Vermögensaufbau zur Abdeckung erforderlich.

Zielvorstellung: 60 % des letzten Bruttoeinkommens sollte für die Altersrente im Vordergrund stehen.
Wie ist Ihre Meinung zur Absicherung des Rentenniveaus um einen guten Lebensabend zu verbringen?

  5 Responses to “Reicht die Altersvorsorge im Lebensabend”

  1. Hallo,

    die Altersvorsorge ist an sich schon ein sehr schweres Thema. Denn eigentlich ist der Staat in den vorhergehenden Generationen dafür verantwortlich gewesen. Doch nun wurde dieses Segment der Versicherungsindustrie in die Arme gelegt. Es ist hier sehr fraglich, in fern hier wirklich nur die Interessen des Kunden berücksichtigt werden. Es darf nicht vergessen werden, dass es sich um privatwirtschaftliche Unternehmen handelt. Laut Testberichten zu Folge bieten die Anlagen in Rentenfonds die beste Sicherheit und die beste Rendite an. Klassische Produkte verzehren leider die Rendite, da die Kosten in diesen Fall zu hoch von den Anbietern kalkuliert werden.

  2. Natürlich sollte jeder frühzeitig mit einer eigenen Altersvorsorge beginnen. Das Problem ist allerdings, dass sich viele das nicht leisten können und im Alter von der gesetzten Altersrente abhängig sind, die mittlerweile nicht mehr ausreicht, so dass viele gezwungen sind, sich im Alter noch einen Minijob zu suchen, um überhaupt über die Runden zu kommen. Das ist einfach nur traurig. Menschen, die ihr lebenlang gearbeitet haben, sollten ein Recht darauf habe, ihr Alter in Ruhe zu genießen.

  3. Guten Tag,

    nur weil die Versicherer es sagen, muss es noch lange nicht stimmen, dass der Ruhestand in Gefahr ist. Es muss nicht zwangsläufig immer einer Police abgeschlossen werden. Die Stiftung Warentest und andere Prüfinstitute stellen regelmäßig fest, dass viele Absicherungen nicht zum Vorteil des Kunden ausgelegt sind. Das erkennen die Verbraucher in der Regel erst, wenn es zu spät ist. Eine andere Möglichkeit der Vorsorge kann es sein, sich auf die betriebliche Altersvorsorge zu konzentrieren. Aber auch die Sofortrente oder Wohnriester scheint für immer mehr Nutzer interessant zu werden.
    Dem normalen Versicherungsnehmer muss klar sein, dass die Versicherungen immer etwas verdienen wollen und werden. Es muss halt nur der gefunden werden, der dafür das beste Preis-Leistungs-Verhältsnis anbietet.

  4. Es dürfte allgemein bekannt sein, dass die gesetzliche allein nicht ausreichen wird, damit wir unseren Lebensabend genießen können. Da ist eine frühzeitige Vorsorge sehr wichtig. Doch wenn wir uns über die diversen Möglichkeiten einer Vorsorge informieren, begegnen wir vielen Alternativen. Dabei sollte man eine Kombinationen aus allen wählen um zu 100 % abgesichert zu sein. Jeder, der die Möglichkeit besitzt innerhalb des Unternehmens eine betriebliche Altersvorsorge abschließen zu können sollte dies unbedingt tun, denn mit ihr spart er nicht nur an, sondern erlebt gleichzeitig auch eine deutliche Steuerentlastung. Darüber hinaus sollte man auch Optionen wie die private Rentenversicherung in Erwägung ziehen. Dabei ist die fondsgebundene Variante eine gute Methode, weil diese höhere Renditen abwirft. Jedoch ist sie nur für diejenigen geeignet, die ihre Altersvorsorge mit Risikofreude betreiben. Auch wenn die Riester Rente stark in der Kritik steht, so ist sie besonders für diejenigen attraktiv, die mit ihr Anspruch auf eine garantierte Rente machen wollen. Denn gerade durch die staatlichen Zulagen wird uns eine Zusatzrente versprochen. Ganz gleich für welche Vorsorgemethode wir uns letzlich entscheiden, es ist wichtig, dass wir frühzeitig mit dem Ansparen beginnen um eine höhere Rente zu bekommen und uns für eine Vorsorgemöglichkeit entscheiden, die zu unseren Wünschen und Vorstellungen passt und mit der wir auf lange Sicht auch glücklich werden.

  5. Man muß schon selbst etwas für die Altersvorsorge tun. Ich arbeite bisher seit 20 Jahren und bekomme eine Rente, von der ich nicht leben kann. Meinen Altersruhestand werde ich wohl erst viel später genießen können. Deshalb habe ich mich entschlossen, meinen Lebensabend abzusichern und werde eine Anlage wie eine Bank machen. Da ich ein Tagesgeld habe, werde ich die Anlage in Privatdarlehen wagen und monatlich besparen, damit ich meinen Lebensabend später dann auch genießen kann.

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