Sep 242013
 

 Warum eine Immobilienrente für die Altersvorsorge nutzen?

Ein Leben lang arbeiten und keine ausreichende Altersvorsorge bekommen. Für das Haus wurden viele finanzielle Mittel benötigt. Für die private Altersvorsorge blieb keine Ansparmöglichkeit. Im Rentenalter fehlen vielleicht ein paar Mittel um den Lebensstandard zu halten. Ein Weg führt zur Immobilienrente.

Jetzt steht das Haus oder die Wohnung zur Verfügung, in die man sehr viel Aufwand und Zeit hineingesteckt hat. Aus diesen Werten läßt sich eine Immobilienrente erzielen. Vorher haben Sie beispielsweise für den Erwerb eine Hypothek aufgenommen und zurückbezahlt. Heute kehren Sie die Hypothek um und entnehmen regelmäßig einen vereinbarten Betrag, eine Rentenzahlung, und erhalten eine Umkehrhypothek. Die Bank oder die Versicherung zahlt lebenslang eine Immobilienrente.

Aus dem Betonvermögen eine Immobilienrente schaffen

Mit Immobilienvermögen vorsorgen ist eine sehr bekannte Art zu Altersvorsorge. Eine Immobilie im Alter zu besitzen, ohne Schulden und mit geringen Nebenkosten, und runderneuert. Das ist ein Ziel vieler Bürger für den Lebensabend.

Durch Immobilienvermögen erspart man sich die Miete und hat allgemein weniger Aufwendungen für die Instandhaltung und für die Nebenkosten.

Aus Sicht der Immobilienbesitzer ist es eine langfristige Anlagestrategie. Diese langfristige Anlagestrategie wurden vielen in die Wiege gelegt mit: „Schaffe, schaffe, Häusle baue“.

 

Die Zeiten ändern sich aber.
In den Ballungsräumen steigen die Immobilienpreise und in den ländlichen Räumen verlieren die Immobilien an Wert.

Wurden in den Ballungsräumen Immobilien zum Gegenwert von 100.000 Euro (ca. 200.000 DM) vor circa 30 – 40 Jahren erworben, so ist die Immobilie gut und gerne 400.000 bis 700.000 Euro wert.

Im ländlichen Bereich liegt der geschätzte Wert der Immobilie vielleicht zwischen 80.000 und 200.000 Euro. Dort stehen auch heute schon viele Objekte zum Verkauf an und die Leerstandsrate von Mietwohnungen und Häusern ist recht hoch. Diese Leerstandsraten sind nicht gerade förderlich für eine gute Immobilienbewertung.

Die Auswirkungen dieser Wertentwicklungen von Immobilien sind gravierend.

In der Vergangenheit haben Leibrenten eine eher untergeordnete Rolle gespielt. Bei stagnierenden Immobilienvermögen spielt die Inflation und die Entnahme aus dem Immobilienvermögen zukünftig eine größere Rolle.
Die eingeführte Sozialabgabenbelastung der Rentner hat in den letzten 10 Jahren zu keinem Wachstum der Renten geführt. Die Kaufkraft vieler Rentner ist dadurch erheblich gesunken.

  1. Immobilienrente im ländlichen Raum
    Wenn jetzt (Leibrenten) Immobilienrenten aus einem Objekt im ländlichen Raum gezahlt werden sollen, erhält der Rentner aktuell zu geringe Leistungen als Immobilienrente.

Wie soll es mit den Leibrenten weitergehen, wenn Käufer von Objekten fernbleiben?

Zukunftsprojekt Leibrente als Immobilienrente
Es wird geplant, das Rentner bei der Bank einen Kredit aufnehmen (Haus beleihen). Der Kredit soll in monatlichen Raten regelmäßig ausgezahlt werden. So entsteht im Laufe der Zeit ein Kreditvolumen, das später durch den Verkauf der Immobilie, bei Ableben, Krankheit oder anderen Bedingungen getilgt werden soll. Ein Spiel auf Zeit, das auch nach hinten losgehen kann.

  • Immobilienrente im ländlichen Bereich
    Weiter sinkende Immobilienpreise, kaum Nachfrage nach Immobilien im ländlichen Raum und restriktive Haltungen von Banken lassen diese Art der Altersvorsorge im ländlichen Bereich nicht mehr lukrativ erscheinen. Zudem wandert die junge Generation in die Ballungsräume ab. Die Bevölkerung in der Bundesrepublik schrumpft zunehmend weiter.
  • Immobilienrente in Ballungsräumen, mehr Rente steht zur Verfügung
    In Ballungsräumen lohnt sich die finanzierte Immobilienrente aus dem Immobilienvermögen. Preissteigerungen und Bevölkerungswechsel in die Ballungsgebiete stellen eine gute Rente und Altersvorsorge aus dem finanzierten Immobilienvermögen in Aussicht.

Der Schutz bei der Immobilienrente

Angebote von Versicherern bieten einen besonderen Schutz an. Mit einer garantierten lebenslangen Immobilienrente. Dabei wird eine Überschuldung ausgeschlossen. (Mehr Geld für das Haus durch Überschuldungsschutz)

Vorteile der Immobilienrente gegenüber einer Leibrente Es wird häufig angeboten, jederzeit aus dieser Rente wieder auszusteigen und die Immobilie kann jederzeit veräußert werden. Auch den Erben soll die Möglichkeit gegeben werden, die Immobilie auszulösen. Gegenüber einer Leibrente ist die Immobilienrente ein Vorteil die Leistungsbezieher und Erben.

Wie ist Ihre Meinung zur Immobilienrente?

  3 Responses to “Reicht eine Immobilienrente für die Altersvorsorge?”

  1. Eine Immobilienrente ist meiner Meinung nach eine sinnvolle Ergänzung zu anderen Möglichkeiten der langfristigen Altersvorsorge. Ich lebe glücklicherweise in einem Ballungsraum und kann so wahrscheinlich von einer Immobilienrente profitieren. Jeder der eine Immobilie besitzt, sollte über eine lebenslage Immobilienrente nachdenken.

  2. Ein neues Wort ist entstanden, Umkehrhypothek. Leider werden aus dieser Umkehrhypothek im ländlichen Bereich geringere Immobilienrenten gezahlt, verglichen zu großen Renten auch Immobilien in den Boomtowns, den Großstädten mit hohem Zuzug. . Da viele Leute in der Stadt leben wollen, wird es wohl dazu kommen, dass die Reichen in die Stadt ziehen und die Armen auf dem Land wohnen werden. Stadtwohnungen kann sich dort wohl kaum einer leisten als Vorsorge fürs Alter als Renditeobjekt. Auch Beteiligungen im Betonvermögen können bei einer Immobilienblase an Wert verlieren. ES wird also Verschiebungen, Flucht in die Stadt, geben. Wegzug aus dem Land. Vielleicht, wenn die Rente nicht mehr ausreicht, zieht man im Alter aufs Land. Aber das wird auch nicht mehr so einfach sein. Denn auf dem Land fehlt bald eine gewisse Infrastruktur.

  3. Je nach dem Wert der Immobilie kann die Immobilienrente als Ergänzung ausreichend sein. Mit der Absicherung vor einer Überschuldung kann jeder Rentner zusätzliche Sicherheiten erlangen in der Immobilie wohnen zu bleiben. Rücklagen für Reparaturen sollten vorhanden sein. Sonst nützt die beste Altersvorsorge als Immobilienrente nichts.

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