Okt 012013
 

Ist ein Zwangssparen für alle Bürger erforderlich?

Viele Bürger haben über Jahrzehnte ein persönliches Zwangssparen durchgeführt. Kapitalbildende Lebensversicherungen und Rentenversicherungen wurde abschlossen. Doch diese Versicherungen zeigen nicht die besten Wertentwicklungen auf. Auf der Suche nach Alternativen zur Altersvorsorge wird das Thema Zwangssparen für alle Bürger aktueller. Es bedeutet aber auch einen Anstieg der Summe der Rentenbeiträge eines Vorsorgesparers.

Wie hoch wird der Rentenbeitrag steigen?

Unser Rentenbeitrag wurde nach dem Solidaritätsprinzip ausgelegt. Es ist der sogenannte Generationenvertrag! In der Bundesrepublik zahlen alle Arbeitnehmer einen Rentenbeitrag ein. Davon wird dann die solidarische Altersrente bezahlt.

Was passiert bei einem Schwund der Beitragszahler für die Rentenbeiträge?

Ja, der Pillenknick und der Wunsch nach einem hohen Lebensstandard lassen die Beitragszahler sinken. Der Nachwuchs kommt in geringerer Anzahl oder gar nicht.
Je weniger Einzahler, je mehr Beiträge werden benötigt um die Renten bezahlen zu können. Außerdem steigt die Lebenserwartung und Renten müssen erheblich länger gezahlt werden. Theoretisch, müsste mit dem Anstieg des Lebensalters und der längeren Rentenzahlung ein Anstieg der Lebensarbeitszeit erfolgen.

Konsequenz: „Wir gehen später in Rente!“

Sollte die Wirtschaft nicht mehr so boomen und die Arbeitslosigkeit ansteigen, so können die Rentenbeiträge erheblich zunehmen und zwar mehr als 20% des Bruttoarbeitseinkommens. Diese Beiträge können höher als 25%-30 % des Bruttoverdienstes ausmachen.

Dieser Problematik sollten sich alle Bürger stellen.
In den letzten 50 Jahren soll sich die Rentenbezugsdauer der gesetzlichen Rentenversicherung verdoppelt haben.

Was bedeutet das für die heutigen Beitragszahler?

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Sep 062013
 

Sie sind gefordert, eine sinnvolle eigene Altersvorsorge selbst in die Hand zu nehmen!

In den Wirtschaftsnachrichten zur Börsenentwicklung wird vor der Tagesschau über die niedrigen Zinsen gesprochen. Die im Verhältnis höhere Inflationsrate zum 10 Jahreszins, ist schwer für die Sparer zu ertragen. Die Lebensversicherungsgesellschaften haben kaum eine Chance die Mindestverzinsung mit sicheren Anleihen, die heute am Markt für unter 2 Prozent Verzinsung zu erwerben sind, darzustellen.

Was bedeutet dieses für eine eigene sinnvolle Altersvorsorge?

Die Grundvoraussetzung: Zinsen sind niedriger als die Inflation. Das kann sicherlich temporär auftreten. Wenn jedoch die EZB bekräftigt, dass die Zinsen weiterhin niedrig bleiben sollen, kann das ganz schön „wehtun“.

Die Vorsorgesparer merken es doch heute schon! Jedes Jahr, wenn die Mitteilungen für das Jahresergebnis der persönlichen Altersvorsorge übersandt werden, ist das Ergebnis sichtbar. Der Vorsorgesparer hat jedes Jahr eingezahlt, aber die Rückkaufswerte verändern sich kaum, oder gehen sogar rückwärts.

Coole oder Uncoole Versicherungsbranche?

Wie soll denn zum Ende der Altersvorsorgeversicherung die vom Versicherungsvertreter versprochene Leistung erbracht werden. Die Versicherungsbranche gibt sich sehr cool bei der Aussage, Die versprochene Leistung ist die Garantierte Versicherungssumme – mehr nicht. Außerdem verzinsen die Versicherer nur den Sparanteil. Ein Großteil der Prämie die Sie einzahlen, geht für Werbung, Bürokratie, Vertrieb und Wasserkopf „drauf“.

Also was ist zu tun für eine eigene Altersvorsorge?

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